Marlon Hammer

Artist & Songwriter

„Da isser – Der Hammer!“ 

Die Stadt Bochum hat schon viele Hymnen und Hits hervorgebracht. Diese Tradition schreibt ab sofort der 17-jährige Marlon Hammer fort, der auf seiner ersten EP „Bochum 2“ handgemachte Singer-Songwriter-Kompositionen mit rohen Grunge-Gitarren verschnürt.

 

Read full bio...

Aktuelle News zu Marlon Hammer

29.07.2022

MARLON HAMMER feiert Debüt
Marlon Hammer, NICE

„Da isser – Der Hammer!“  Den perfekten Start in das Musikbusiness legt der gebürtige Bochumer MARLON HAMMER (Energie) mit seiner Debütsingle "Hinter den Mauern" hin. Denn der 17-Jährige fesselt uns nicht nur mit seiner reifen und rauen Stimme, sondern begeistert darüber hinaus mit seinen vielfältigen und komplexen Texten. Die Single vereint nämlich poetische Bilder mit Fabel-Konstellationen. Er beendet den Song mit einer Frage und versichert sich ganz zum Schluss mit „Kennt ihr das?“ noch einmal nach seiner geistigen Gesundheit: Hektisch und getrieben zwischen Religion und Politik, macht Marlon kleine und große Fässer über auf und fordert eine Antwort auf diese Frage: „Kennt ihr das – oder bin ich ein Psychopath?“ Seine EP "Bochum 2" steht auch schon in den Startlöchern und wir können es kaum abwarten. Wir sind bereit für Marlon. Writing: MARLON HAMMER Produktion: NICE & MOSES SCHNEIDER Die Single "Hinter den Mauern" gibt's hier zu hören. Schaut euch hier das Musikvideo an!

Weiterlesen

Diskographie

Player

Biographie

„Da isser – Der Hammer!“ 

Die Stadt Bochum hat schon viele Hymnen und Hits hervorgebracht. Diese Tradition schreibt ab sofort der 17-jährige Marlon Hammer fort, der auf seiner ersten EP „Bochum 2“ handgemachte Singer-Songwriter-Kompositionen mit rohen Grunge-Gitarren verschnürt. Die Debüt-EP des jungen Sängers, Songwriters und Multiinstrumentalisten erscheint am 23.09.2022 bei energie.

Der im EP-Titel zitierte Lokalheld (natürlich wiederum inkl. PLZ, heute bloß nicht mehr vierstellig) ist dabei nur eine von vielen, vielen Referenzen und Inspirationen, die Marlon Hammer seit seinen Anfängen als Straßenmusiker vor ein paar Jahren in sich aufgesogen und verarbeitet hat: Queen und Pink Floyd, Oasis und White Stripes, auch viel Hip-Hop und sogar richtig großformatigen Pop zählt der junge Songwriter auf, der schon 2019 in der Bochumer Fußgängerzone entdeckt wurde.

Mit entsprechend vielen Musik- und Filmreferenzen ausgestattet, kann er seinen eigenen Ansatz auch ziemlich gut in ein grobes Koordinatensystem einfassen: „Da kommen Piano und Akkordfolgen à la Billy Joel, einer meiner absoluten Lieblingskünstler, auch mal mit Nirvana zusammen – denn das ist voll so mein Sound“, sagt Marlon, der im selben Atemzug die Wortwahl von Grönemeyer“ als grobe Eckpfeiler anführt. Per Geburtsort automatisch in der Tradition von Letzterem („‘Bochum’ wird hier andauernd irgendwo gesungen. In Schulen, in Vereinen, man singt es immer.“), ist das Thema Wortwahl/Lyrics eine extrem wichtige Baustelle für den fast fünf Jahrzehnte jüngeren Bochumer.

Sein Flow darf denn auch als Hauptdarsteller des Eröffnungstitels „24/7“ gelten: „du musst zeitreisen können – oder so ähnlich“, mutmaßt er über der wuchtigen Gitarre. „Ich glaub den shit den nennt man Liebe auf den allerersten Blick in dein Profil“, heißt es weiter über diese digital-distanzierte Form der Modern/Remote Love, die nur auf dem Screen, im Feed und in der Timeline (und im eigenen Herzen) existiert. Höher ist das Tempo von „Aufgewacht“: Die Strophen fast Spoken Word, erzählerische Miniaturen über gelebte Tag- und Nachtträume, kommt auch hier sein Hang zu satten Grunge- und Indie-Gitarrenwänden wieder durch, wenn er seine Träume einfach selbst in die Hand nimmt. Kurz vor Schluss vereint „Hinter den Mauern“ poetische Bilder mit Fabel-Konstellationen, dazu kommt es an der Stadtgrenze. Auch diesen Titel beendet er mit einer Frage und versichert sich ganz zum Schluss mit „Kennt ihr das?“ noch einmal nach seiner geistigen Gesundheit: Hektisch und getrieben zwischen „Religion und Politik und wie der ganze Schwachsinn heißt“, macht Marlon kleine und große Fässer über auf und fordert eine Antwort auf diese Frage: „Kennt ihr das – oder bin ich ein Psychopath?“

Ich hab echt mega jung schon angefangen, Straßenmusik zu machen – und das Witzige ist: Bis heute ist die Straße der Ort, wo ich am meisten aufgeregt bin“, gesteht Marlon über seine Anfänge in der Fußgängerzone, wo er sich zunächst sein Taschengeld (sehr erfolgreich) aufbesserte und dann tatsächlich schon mit 14 entdeckt wurde. Seither hat er intensiv an seiner Vision und seinem Sound gefeilt – und konnte zuletzt auch auf deutlich größeren Bühnen das Publikum begeistern, ohne groß aufgeregt zu sein.

Dass Marlon Hammer absolut kein Problem damit hat, in der Tradition von Herbert Grönemeyer verortet zu werden, beweist der augenzwinkernde Titel seines ersten EP-Statements – „Bochum 2“. Der 2004 geborene Singer/Songwriter findet ihn einfach passend, schließlich gehe es um die „neue Generation von einem, der nachdenkt über seine Texte“. Die Titel-Idee kam dem renommierten Produzenten Moses Schneider (u. a. AnnenMayKantereit, Tocotronic, Beatsteaks), mit dem Marlon auf den vier Songs der Debüt-EP immer neue Facetten ins Spiel bringt und es dabei ganz bewusst „handgemacht und sehr roh“ klingen lässt. Fest steht: Ein frischer Wind ist aufgekommen in Bochum.

Social Media